Donnerstag, 29. August 2013

Color me happy mellow yellow

   

Oweh, die Zeit rennt nur so davon. Noch sammeln Bine und Andrea Fotos und ich möchte doch dabei sein.

Ich hab ja gestern schon geschrieben, dass ich derzeit auf Wohnungssuche in Stralsund bin. Aber Wohnungen kann man nicht einfach so nach Grundriss und Miete suchen, eine Wohnung soll passen. Und dazu gehört auch das Umfeld. 

Dabei hab ich meine Augen mal nicht nur auf Wohnungen gerichtet, sondern speziell auf alles gelbe. 
Auf geht's zu meiner gelben Mischung. 


   
       
  
    
   
  
Bäh
    
   
  
    
   
  
    
   
 
Spiegelungen
    
   
  


 Wer zufällig ne gemütliche bezahlbare Wohnung in der Stralsunder Innenstadt weiß, entweder 4 Zimmer oder 3 mit Wohnküche, dann ab mit der Adresse in den Briefkasten ... aber besser in den elektronischen ;-)
 

   

Und als Zugabe ... ach da mach ich jetzt ein Rätsel draus ;-)  
   

 Was die anderen alles so gefunden und abgelichtet haben, könnt Ihr hier sehen.


    
  

Mittwoch, 28. August 2013

Jeden Tag zweimal ...

  
  
… fahre ich derzeit über diese Brücke und wieder zurück.




 
   Jeden Tag bringe ich seit Schuljahresbeginn meine Kinder morgens in ihre Stralsunder Schule und hole sie mittags wieder ab. Manchmal fahre ich am Nachmittag noch einmal los, weil das Tochterkind später als ihr Bruder mit dem Zug nachkommt, es aber keinen Anschlussbus gibt.
 
Wir wohnen wunderschön auf "unserer" Insel, nicht wenige meiner Fotos entstanden rund ums Haus. Soweit man blicken kann sieht man Felder rundherum, jetzt ein wenig den Bodden und am Horizont einen Kirchturm. Im Frühjahr und im Herbst fliegen die Kraniche über uns zu ihren Schlafstätten, derzeit schnattern hunderte von Vögeln im großen Birnbaum der Nachbarin und lassen sich nicht stören.
 
Aber hier fährt kein Bus und die wenigen, die an der Hauptstraße vorn halten, fahren immer dann, wenn sie nicht in unseren Zeitplan passen. Und eine einzige Veränderung reicht(e), um die lange Zeit funktionierende Koordination aller Fahrten über den Haufen zu schmeißen. Außerdem wollen Kinder auch flügge werden, Freunde besuchen, wenn das Mamataxi gerade keine Bereitschaft hat. Und die Mama hat auch noch anderes zu tun als abenteuerlustige Kinder über die Insel zu fahren.

Was bleibt ist der Wechsel in dichter besiedelte Gegenden. Da mir die Bildung meiner Kinder sehr wichtig ist, wechseln wir in die Stadt vor der Brücke zu unserer Insel, in der es auch Gesamtschulen gibt.

Und so fahre ich morgens über diese Brücke runter von der Insel, streife so oft wie möglich vormittags durch Stralsund, schaue mich um, erkunde diese mir zwar bekannte, aber doch bisher mit anderem Blickwinkel gesehene Stadt, fotografiere Häuser, in denen Wohungen zu vermieten sind, besuche Hausverwaltungen, erkunde das Umfeld der Wohnungen, die ich nachts im Internet aufgestöbert habe, besichtige Wohnungen und versuche zu erspüren, wo wir uns wohlfühlen könnten.

Als Kontrast zum Landleben zieht es mich dabei immer wieder in die Altstadt, lasse ich da besonders aufmerksam meinen Blick schweifen.

Heute nehm ich Euch mit auf eine dieser Touren.

Spiegelungen
   



    
   
  
    
   
  
    
   
  
    
   
  
    
   
  
   
   
Mit jedem Tag wird sie mir vertrauter, diese Hansestadt. Ich merke, dass sich meine Suche langsam dem Ziel nähert, ich jetzt schon das andere Leben genießen kann.

Und ich freu mich über die gesparte Zeit, in der ich dann Ausflüge auf "meine alte Insel" machen kann ;-)


 

Dienstag, 27. August 2013

Schattenspiele ...

   
   
 ...entstanden, als ich am Wochenende meine Sammelbeute fotografiert habe.

Irgendwie übten sie einen Reiz auf die Fotografin in mir aus, zumal ich die Struktur des immer mehr verwitternden Holzes darunter sehr mag.
   
  
  

  


    
Einen Teil des getrockneten Mohns hab ich angefangen zu verbasteln. Das Zwischenergebnis zeig ich hier.
     
 

Sonntag, 25. August 2013

Augusthimmel

     
  
Auch wenn Katja gerade eine Blogpause macht, geht mein Blick regelmäßig zum Himmel, halte ich morgens, mittags oder abends mein Auto am Straßenrand an, um einen Augenblick lang zum Horizont zu sehen, oder drehe abends meine Runde ums Gehöft.

Und ich wäre nicht ICH, wenn ich dabei nicht die Kamera dabei hätte.

Hier diesmal eine Sammlung des Himmels über Rügen der letzte 8 Tage.
  
   
   
  
 
    
   
  
    
   
  
    
   
 
    
   
  
   
   
 Die Felder wechseln täglich mehr vom Strohgelb zum hellen Braun trockener Erde und der Wind pustet ständig neue Wolkenbilder an den Himmel, löscht sie wieder und mal kurz darauf weiter ...  

Ein bisschen mehr Himmelblau über Erdbraun gibt's noch hier zu sehen.

 Einen guten Start in die neue Woche wünscht Euch Antje


 


 

Freitag, 23. August 2013

Admiralsmahlzeit

   
   
Süß und saftig hängen die Mirabellen an Nachbars Baum, reif und aufgeplatzt, ein gefundenes Fressen sonst für die Wespen, aber diesmal flatterte nicht nur ein Admiral von Frucht zu Frucht.

Und weil ich mehr Fotos rausgesucht hatte, zeig ich ein paar unter Rügenfotos und ein paar hier.

  
   
   
   
    
   
  
  
    
 Eigentlich passend zu Sabines "Ganz nah dran"-Sammlung, aber Sabine macht Urlaub und den gönne ich ihr von Herzen.  Verlinken kann ich später auch wieder.
  
  
   

Donnerstag, 22. August 2013

gerettet

   
   
   So ein Pool übt doch immer wieder magische Anziehungskräfte aus. Die einen nutzen ihn mit Begeisterung zum Baden, andere tun es eher unfreiwillig und dritte freuen sich, wenn sie die unfreiwilligen kleinen Badegäste retten können.

Ich durfte heute die anderen und den dritten beobachten. Mein Lütter hatte sichtlich Freunde daran, verschiedene Insekten aus Nachbars Pool zu retten ...

... und ich die Freude, einen großen nassen Käfer dabei zu fotografieren, wie er versucht, das Wasser vom Körper zu bekommen.




 Frisch rausgefischt war er noch etwas träge.
 
 
  

 Selbst in den Kniekehlen hängen die Wassertropfen.


video


Er kämpft tapfer (und ich auch beim Einbinden meines ersten Filmchens. Vollbildmodus lohnt nicht, ich hab ihn arg verkleinert zum Hochladen ... und hab keine Ahnung, wie man die unnützen Knarzgeräusche wegbekommt).
      
         
  

 Irgendwas scheint doch noch auf dem Rücken zu jucken.
   
    
  

Eine kleine Dankesrunde auf der Hand seines Retters ...
    
     


... und nun ist er bereit zum Abflug.


  

Montag, 12. August 2013

Sonnentau mit Sonntagsbraten

  
  
Irgendwann in meiner Jugend im Biologieunterricht hörte ich mal etwas von Pflanzen, die sich von Tieren ernähren. Das klang spannend, aber auch nach verkehrter Welt. Auf dem Großen Beerberg soll es ein paar Exemplare dieser seltenen Pflanzen gegeben haben. Gefunden haben wir sie damals nie und so blieb dieses Wissen für mich lange Zeit blanke Theorie.
  

 Aber da es so ungewöhnlich ist, dass sich Pflanzen von Tieren ernähren, blieb das Bild des Sonnentaus in meinem Gedächtnis hängen. 
 
   Bereits vor zwei oder drei Jahren entdeckten wir dann ein paar Exemplare an einem kleinen Ausläufer des Arasjön, recht versteckt und nur vom Kanu aus zu erreichen. Aber sie haben sich vermehrt und wachsen jetzt auch am anderen Ufer ... zu Fuß zu erreichen.



  

An manchen sind noch die Reste diverser Insekten zu erkennen, aber hier hat sich wohl ein richtiger Sonntagsbraten plaziert.


    
   
  
    
   
Wer sich hier hat fangen lassen, war schon nicht mehr zu erkennen.
   
  
    
   
   Und da ich eh schon mit feuchtem Bauch auf dem Boden lag, hab ich die Nachbarn am Ufer noch mit fotografiert.

     
    
   
 
    
   
  
    
   
  
   
   
   


Da Sabine's Aktion "Ganz nah dran" eine Pause macht, verlinke ich jetzt noch schnell zu ihr.


 
 

Sonntag, 11. August 2013

Urlaubshimmel I

   
   
Auch wenn ich mir im Alltag immer wieder mal die Zeit nehme, in den Himmel zu sehen (auch wenn es gerade unwichtig ist, ob graue Regenwolken nahmen oder andere pragmatische Gründe dazu führen), weil es einfach schön ist, so ist es im Urlaub noch einmal etwas anderes. Denn da hab ich viel mehr Zeit dafür.

Beim Sichten der Fotos fiel mir auf, dass ich an einem Tag besonders oft Himmelfotos gemacht habe, so sehr hat er mich beeindruckt. Ich nehm Euch wieder mit an den Arasjön in Schweden.
 
 
18.07.2013 0.46 Uhr gen Norden
  
  
So ein kleiner Lichtstreifen zog sich oft noch bis nach Mitternacht am Horizont entlang, wir sind dem Nordpol doch etwas näher gekommen.   
  
  
18.07.2013 20.50 Uhr gen Westen
  
  
Wolken gab es jeden Tag, als Schattenspender waren sie uns sehr willkommen. Ihre feuchte Last hielten sie jedoch beharrlich fest zum Leidwesen aller, die gern mal wieder in Lagerfeuer gemacht hätten.  
 
  
18.07.2013 20.51 Uhr gen Nordwesten
  
 
 
18.07.2013 22.02 Uhr gen Westen
  
 
 
18.07.2013 22.39 Uhr gen Norden
  
 
 
18.07.2013 22.43 Uhr gen Süden
  
 
 
18.07.2013 22.47 Uhr gen Süden
  
  
  
Und diesen Himmel verlinke ich noch mal schnell mit Katja, bevor sie dort in ihre Pause geht.
 
 
 

Freitag, 9. August 2013

Wer ist denn da gelandet?

    
   
Manchmal kommt der Griff zur Kamera noch vor dem zum Kaffee am Morgen. 

Es ist schön, wenn man morgens das Vorzelt öffnet, die Stangen zum Vordach aufrichtet und es surrt ganz nah. So eine dicke Libelle hatten wir noch nicht gesehen. Bevor sie sich einen anderen Platz suchte, hatte ich die Kamera schon in der Hand. Und inzwischen weiß ich, dass es eine Vierpunktlibelle ist.


    
   
  
    
   
  
   
Mehr Aufnahmen zum Thema
 
    
könnt Ihr wieder bei Sabine sehen.